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Mittwoch, 29. Oktober 2025

29.10.2025 Casabermeja-San Pablo de Buceite

Gestern Abend sind wir von unserem Parkplatz aus die 150 Meter zum "El Tapideo", einer kleinen Bar gelaufen. Ich war nach unserer Ankunft auf dem Parkplatz am späten Nachmittag schon mal dort und hatte gefragt, ob es am Abend was zu essen gibt.

Erstaunlicherweise war das der Fall, wobei die Küche natürlich erst um 20 Uhr öffnete. Es ist hier wirklich nicht einfach, unter der Woche ein Lokal zu finden, das auch am Abend noch was zu essen macht. Meist schließen sie um 19 oder 20 Uhr. Wenn sie am Abend offen haben, gibt es oft nur von Freitag bis Sonntag am Abend was zu essen. Die Essen hier halt am Mittag ihr Menü und abends scheint das nicht mehr wichtig zu sein.

Wir haben Hähnchenbrust mit einer Champignonsoße gegessen. Das war richtig gut und dazu auch noch sehr preiswert.



In der vergangenen Nacht hat es dann etwas geregnet und es war auch am Morgen dicht bewölkt aber trocken.
Wir sind gegen 09.30 Uhr in Richtung Villanueva de Conception losgefahren. Hier in Spanien gibt es gefühlt tausend Städte, die mit Villanueva anfangen. Wenn man da nicht weiß, welche "Neue Stadt" gemeint ist, hat man bei der Auswahl im Navi schlechte Karten.

Was hier immer wieder auffällt sind viele große Bauten, die als Ruine rumstehen. Da wurde irgendwann angefangen zu bauen und die Bauten wurden nie fertiggestellt. Warum das so ist, wissen wir nicht. Vielleicht sind es, wie in anderen Ländern, illegal begonnene Bauten und die Behörden haben dann die Fertigstellung untersagt. Ist aber nur eine Vermutung.
Das Wetter war ok und mit 21 Grad auch recht warm. 

Es ging weiter in Richtung Antequera. Wenn es nicht so trüb gewesen wäre, hätte man hier eine gigantische Sicht auf die umliegenden Berge gehabt. So blieb es bei einigen grauen Silhouetten.


Noch vor Antequera kamen wir an diesem Bau vorbei, der als Museum ausgeschildert war. Außer 2 Hunden war allerdings niemand da, aber die Türen standen z.T offen und man konnte sich das alte Gerümpel anschauen.




Als wir in Antequera ankamen, war das Wetter richtig schön und wir haben uns schon gefreut, dass die heutige Wettervorhersage so gar nicht stimmt.
Das war allerdings ein Trugschluss, wie man noch sehen wird.




Als nächstes Ziel haben wir Ronda eingegeben. 
Auf dem Weg nach Ronda kamen wir durch Campillos, wo wir kurz angehalten haben. Außer dem Plaza Espagna und der Kirche gab es da aber in der Innenstadt nicht wirklich viel zu sehen.




Nach dem kurzen Stopp ging es auf der A367 in Richtung Ronda weiter. Vor dieser Brücke über den Stausee sind wir rechts auf die MA5404 abgebogen und ein kurzes Stück über die Dörfer gefahren, bevor wir wieder auf der 367 gelandet sind.


Auf der Strecke kommt man an dieser alten Festungsanlage in Huerta de la Cueva vorbei.
Ca. 20 km vor Ronda wurde es dann zusehends schwarz am Himmel und es fing an zu schütten. Es gewitterte und stürmte wie verrückt, so dass wir erstmal 45 Minuten im Auto geblieben sind, bevor wir uns auf die Straße gewagt haben.

Laut der Wetterapp hätte es da eigentlich eine Regenpause von mindestens 1 Stunde geben sollen. Nur hat die App vergessen, dem Himmel Bescheid zu geben. 
Wir waren gerade losgelaufen, als es wieder mit Regen und Sturm weiterging.


Jetzt waren wir schon mal da und wollten zumindest bis zur berühmten Brücke laufen, was wir auch durchgezogen haben.



Als wir auf dem Rückweg zum Parkplatz waren, haben wir noch dieses Foto gemacht. Man könnte meinen, das Wetter war schön, aber das Bild lügt. Es hat weiter geregnet und gestürmt und das war nur ein kurzes blaues Loch am Himmel, das nach einer Minute wieder verschwunden war.

Wir wollten dann raus aus dem Gebirge, weil klar war, dass das heute nichts mehr wird. Obwohl Ronda schon ziemlich hoch liegt, muss man in Richtung Süden noch einige Gebirgspässe überwinden und gleich bei der Auffahrt zum ersten Pass sah es so aus.
Schön auf der Route von Ronda in Richtung Algeciras, dass es da überall wunderschöne Aussichtspunkte entlang der Straße gibt, wo man wunderbar anhalten kann. Wie oft haben wir das in den letzten Tagen bei schönem Wetter vermisst.
Pech war halt nur, dass es heute absolut nichts zu sehen gab außer Wolken.
Als wir vom ersten Gebirgszug, wo es auf dem Pass gerade mal noch 14 Grad hatte, runter ins Tal gefahren sind, sind wir hier in San Pablo de Buceite gelandet. Hier hatte es 20 Grad und es war trocken. 

Weiter hinten sah man das nächste Gebirge, das wir in Richtung Süden überqueren müssen und da sah es wieder richtig übel aus.
Wir haben uns daher entschlossen, hier am Straßenrand zu übernachten und morgen weiter in Richtung Süden zu fahren. Wir hoffen, dass der Spuk mit dem Wetter dann vorbei ist.

Wir wollen ja auch nicht klagen. Wir hatten bisher kaum Regen und dann ist so ein Tag nach mehreren Wochen auch mal drin.
 

1 Kommentar:

  1. Hallo Ihr Zwei,
    Nach so langer Zeit ist eine Wäsche der Sonnenzellen ja auch mal notwendig! Da musst Du nicht wieder auf die Motorhaube steigen!
    Gruss G&Ü

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