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Mittwoch, 1. Oktober 2025

01.10.2025 Roillant-Crouseilles

Heute war ein weiterer Tag, mit vielen kleinen meist unspektakulären Dörfern.

Wir sind gegen 10.30 Uhr in Roillant in Richtung Bazas weggefahren. Es hatte um diese Zeit schon fast 20 Grad. 

In Bazas haben wir im Super U erstmal die Vorräte gefüllt und sind noh kurz in die Innenstadt gefahren.
Wir sind da ein bisschen rumgelaufen und haben die Kathedrale, die heute wegen des Gegenlichts nicht in den Blog darf, besichtigt. 
Außer diesem Platz und der Kathedrale gab es auch nicht viel mehr.
Es ging dann weiter nach Castelljaloux, wo wir ebenfalls eine ganze Weile rumgelaufen sind.

Hier gibt es ein Thermalbad und uralte Häuser in noch älteren Gassen, aber auch alles nicht wirklich außergewöhnlich. 

Den nächsten Stopp haben wir in Babaste bei der Mühle eingelegt. Ja, das auf dem Bild ist mal ausnahmsweise kein Chateau, sondern eine Mühle.

Das sieht wirklich schön aus, aber der Ort selbst gibt ansonsten nicht mehr her. Die Dörfer hier sind alle irgendwie tot und ein offenes Kaffee findet man nirgends.


In Mézin haben wir einen weiteren Versuch unternommen, einen Kaffee zu bekommen. Nach dem mühsamen Einparken in der engen Gasse habe ich erst beim Aussteigen gesehen, dass wir schier die Blumenampel abgeräumt hätten.

Das Einparken war auch umsonst. An der Ecke war zwar ein Bistro aber als wir ankamen hieß es, "wir schließen jetzt".

Wie sagte Obelix immer: Die spinnen, die Gallier.
Wir haben dann mal in Google für die ganzen nächsten Ortschaften nach Stellplätzen geschaut und ob es da dann auch irgendwelche Gaststätten gibt. Kurz gesagt, entweder es gibt Stellplätze aber sonst nichts. In den etwas größeren Ortschaften ist es dann umgekehrt. Es gibt einige Gaststätten aber keine Stellplätze.
Wir haben noch einen Stopp in Fourcès eingelegt. Irgendeine französische Organisation hat Fourcès zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs erklärt. Nun ja, es ist hübsch, aber in 3 Minuten hat man alles abgelaufen und es gibt da absolut nichts. Kein Bistro, keine Gaststätte, nichts.




Wir haben dann einfach im Auto einen Kaffee getrunken und sind weiter nach Nogaro gefahren. Nogaro ist etwas größer und es gab Gaststätten aber nicht einen vernüftigen Platz zum Stehen.

Da nun klar war, dass wir heute sowieso nirgends eine Gaststätte finden werden, haben wir uns einen einsamen Stellplatz in den Weinbergen bei Crouseilles beim Weingut ausgesucht.
Der Platz ist kostenlos, hat Strom- und Wasseranschlüsse, wobei der Wasseranschluss irgendwelchen Vandalen zum Opfer gefallen ist.

Die Lage ist traumhaft und außer uns stand nur noch ein WoMo hier, das einem Bauarbeiter gehört, der nur am Abend zum Schlafen kommt.
Wir  sind noch die paar Meter bis zum Weingut gefahren und haben dort ein paar Sorten Wein probiert.

Anstandshalber haben wir dann auch eine Flasche gekauft. Wir hätten sicher auch mehr mitgenommen, wenn das Zeug schmackhaft gewesen wäre, aber wir fanden den beide nicht wirklich gut.

Nach dem Besuch des Weinguts haben wir uns noch 2 Stunden bei 24 Grad in die Sonne gesetzt und die Ruhe genossen. 

Morgen gehts dann wieder in den Trubel. Wir pilgern mit dem WoMo nach Lourdes.


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