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Donnerstag, 9. Oktober 2025

09.10.2025 Heras - La Concha

In der vergangenen Nacht hat es ein wenig geregnet, was uns im Haus unserer Freunde nicht sonderlich gestört hat.

Nach dem Frühstück haben wir uns verabschiedet und sind in den 13km entfernten Nationalpark Cabárceno gefahren, den uns unsere Freunde empfohlen haben. Wir hatten von dem Park noch nichts gehört und wären glatt vorbeigefahren.

Soviel vorweg. Der Park war ein Highlight auf unserer bisherigen Reise und ist absolut empfehlenswert. 

Man fährt mit dem Fahrzeug an die Einlassschranke und zahlt den Eintritt in Höhe von 35 Euro pP wie an der Mautstelle direkt vom Fahrzeug aus.

Mit dem Eintrittspreis bekommt man ein Ticket für die 3 Seilbahnen im Park. Da heute überhaupt nichts los war, waren wir an der Bahn immer alleine und mussten nirgends anstehen.

Es empfiehlt sich, direkt nach der Einlassschranke die 1200 Meter bis zur Station 2 der Seilbahn zu fahren. Die 1000 Meter lange Bahn fährt bis zu einem Zwischenhalt. Dort steigt man um in die nächste Bahn in Richtung der Elefantengehege und von dort in die Bahn Nummer 3, die zum Gipfel führt. Dort kann man dann wieder in die Linie 2 umsteigen und fährt mit der zurück zum Parkplatz. 

Die nächsten paar Bilder sind durch die Scheibe der Kabine gemacht, weshalb teilweise Spiegelungen sichtbar sind.

Wenn man alle 3 Bahnen gefahren ist, hat man einen sehr guten Überblick über den Park und kann nun mit dem Auto von Gehege zu Gehege fahren. 

Durch den wenigen Betrieb waren auch die vielen Parkplätze bei den Gehegen leergefegt und man konnte auch auf den Zufahrtsstraßen überall anhalten, wenn man etwas entdeckt hat.



Die Tiergehege sind riesig und absolut nicht vergleichbar mit einem Zoo. Fast alle Tierarten haben massig Platz und können sich frei innerhalb eines großen Areals bewegen.
Wie man auf den Bildern sieht, ist der Park auch landschaftlich einfach nur schön. Tolle Felsformationen in einer grünen Landschaft.

Wie man sieht, sind wir immer noch in der Seilbahn unterwegs. Man ist mit Umsteigen bestimmt rund 45 Minuten unterwegs, bis man alle 3 Bahnen gefahren ist.

Vom Gipfel hat man einen tollen Blick auf Santander. Wie man sieht, war der Himmel noch sehr wolkenverhangen, aber die Sonne kam immer mehr raus.

Ab hier sind wir mit dem Auto von Gehege zu Gehege gefahren. Wir haben massig Bilder von den Tieren gemacht und hier nur eine "kleine" Auswahl eingestellt, aber es war einfach faszinierend. Eine Mini-Safari mitten in Europa.







Man hat wirklich nicht den Eindruck, dass es den Tieren schlecht geht.
















Wir haben in einem Restaurant mal zwischendurch einen Kaffee getrunken und den Plan studiert, wo wir überall noch nicht waren. Das Gelände ist wirklich riesig und man fährt zig Kilometer kreuz und quer.

Schade ist, dass einzelne Strecken für Wohnmobile gesperrt sind, so auch die Zufahrt zum Leopardengehege und zu den Affengehegen. Wir haben eine Stelle oberhalb des Leopardengeheges gefunden, wo man mit dem 400er-Tele zumindest einen Schnappschuss machen konnte, aber näher kamen wir leider nicht dran. Mich ärgert immer, dass man generelle Wohnmobilverbote verhängt, anstatt sich an der Länge und Breite des Fahrzeuge zu orientieren. Wir kämen mit unserem 5,69m-Mobil überall hin, wo auch ein dicker SUV hinkommt, werden aber über einen Kamm mit den 10-Meter-Weißwarenschiffe geschert, die auf den kleinen Straßen natürlich irgendwann stecken bleiben. 


Zumindest das Löwengehege konnten wir mit einem kleinen Fußmarsch erreichen.

Als wir ankamen, war gerade Siesta.
Die Dame hat dann mal einen Blick mit einem Auge riskiert....
...und war offensichtlich so fasziniert von uns, dass sie sogar das 2. Auge noch aufgemacht hat. 

Die folgenden Bilder habe ich nicht eingestellt, weil sie gleich danach wieder gelangweilt in Schlafstellung gegangen ist.






Die Hippos dagegen haben gleich gezeigt, was sie von unserer Anwesenheit halten und haben uns nur das Hinterteil hingestreckt.

Nachdem wir 3 Stunden herrlichen Sonnenschein hatten, trübte es nach 15 Uhr wieder ein. Wir hatten zu dem Zeitpunkt alle Strecken, die wir befahren durften, abgearbeitet und sind in Richtung Ausgang gefahren, wo es noch die Robben und ein Reptilienhaus gibt.

Das sind die einzigen Tiere, die relativ beengt, also wie in einem Zoo, untergebracht sind. Vermutlich stammen diese Anlagen aus der Anfangszeit des Parks, bevor das so riesig mit den Seilbahnen erweitert wurde.





Mit diesem Bild haben wir uns gegen 15.30 Uhr aus dem Nationalpark verabschiedet. Es war zwischenzeitlich wieder stark bewölkt und wir haben beschlossen, uns in der Nähe einen Übernachtungsplatz zu suchen.

Wir sind nur noch 2km bis La Concha gefahren und werden hier auf einem großen Parkplatz neben der Straße übernachten. Als wir angekommen sind, fing es an zu regnen, wobei der Spuk in 15 Minuten vorbei war.
In fußläufiger Entfernung vom Parkplatz sind mehrere Gaststätten, in denen man vermutlich vor 20.30 Uhr nichts zu essen bekommen wird, aber wir werden es später testen.
 

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