Auf jeden Fall war es hier wieder sehr ruhig. Am Morgen sind ein paar Pilger durchmaschiert, da es mal wieder am Pilgerweg, dieses Mal von Süden kommend, liegt.
Wegen der Wettervorhersage für die nächsten Tage haben wir uns entschieden, weiter ins Inland zu fahren und zunächst auf der spanischen Seite zu bleiben.
Wir sind in Richtung Ourense über die N525 gefahren. Nach ein paar Kilometern kam ein touristisches Hinweisschild zum Castro de Toiriz und wir sind die 2 km natürlich dahin gefahren.
Das war mal wieder super. Ein paar Steine auf einem Erdhaufen....
Nach dem enttäuschenden historischen Ausflug sind wir erstmal in Lalin in den Mercadona-Suptermarkt gefahren und haben eingekauft, weil die Supermärkte in dieser Gegend am Sonntag auch geschlssen haben.
Mercadona ist eine aufstrebende Discountermarke auf dem spanischen Markt und hat überall riesige Paläste. Die Gänge sind riesig und wie man sieht, sind nur wenige Kunden unterwegs.
Da wir nicht einfach bis Ourense durchbrettern wollten, sind wir bei Vilamarin einem weiteren touristischen Hinweisschild zu einem Castillo gefolgt. Als wir da angekommen sind, stand da eine ziemlich verranzte Burg und es waren Ketten mit einem Betretungsverbot vorgespannt. Da das Ding im Niemandsland steht, sind wir natürlich trotzdem durch die Anlage gelaufen und haben ein paar Bilder gemacht.
Einige Kilometer haben wir dann hier eine Kaffeepause eingelegt, bevor wir weiter nach Ourense gefahren sind.
In Ourense angekommen haben wir einmal mehr versucht, in den Innenstadt einen vernünftigen Parkplatz zu finden. Wir sind auch dieses Mal gescheitert, weil es nur Parkhäuser oder vollgeparkte Straßen gab.
Wir sind deshalb wieder 2,5 km rausgefahren und haben hier am Fluss auf einem Parkplatz, auf dem schon etliche Wohnmobile standen, einen Platz ergattert. Ca. 400 Meter davor ist ein offizieller Platz, der schon knallevoll war.
Mir ist schleierhaft, wie das in der Saison noch irgendwie funktioniert, wenn man schon Mitte Oktober kaum einen Platz findet.Ourense ist bekannt für etliche Thermalquellen, in denen man größtenteils kostenlos baden kann.
Wir sind zunächst mal die 2,5 km in die Innenstadt gelaufen, wobei man an einer der Quellen, die mehrere Becken im Flussbereich hat, vorbeigekommen sind. Da war überall so viel los, dass einem jede Lust auf badengehen vergangen ist.
Über die alte Brücke hier haben wir die Altstadt erreicht.
Und dieses Mal haben wir die in Spanien obligatorischen Buchstaben des Ortes gleich richtig rum im Blog.
Ourensen ist eine Mischung aus hässlichen 60-er Jahren Bauten und etlichen alten Gassen. Ein klares Konzept bei der Bauerei gab es aber hier wohl nie so richtig.
Wenn man dann erstmal in der Altstadt ist, sieht es nicht viel anders aus als gestern in Santiago. Viele Denkmäler und noch mehr Kirchen.




































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