Als Hauptspeise gab es panierte Kalbschnitzel, wobei das Fleisch maximal 3mm dick war, der Rest war Panade. Aber schließlich soll man auch nicht so viel Fleisch essen.
Beim Dessert haben wir uns zusammen mit einem Stück Tarta de Queso begnügt, weil wir schon satt waren.
Heute Morgen sind wir dann bei dichter Bewölkung zunächst in über Maliano und Camargo in Richtung Küste und weiter nach Santillana del Mar gefahren. Google wollte uns hier erst von der einen und dann von der anderen Seite in die Innenstadt jagen, die allerdings, wie wir später festgestellt haben, für Fahrzeuge komplett gesperrt ist. Nachdem wir die Stadt 2 Mal umrundet haben, sind wir etwas außerhalb auf einen Parkplatz gefahren und die wenigen hundert Meter bis zur historischen Altstadt gelaufen.
Hier sind wir in das Foltermuseum (Museo de la Tortura) gegangen. Mit Seniorenrabatt kostet es 3 Euro pP.
Da drinnen werden ziemlich viele grausame Folterinstrumente aus den letzten Jahrunderten aufbewahrt.
Da sind andere Gerätschaften ausgestellt, bei denen der Delinquent über Stunden und Tage unerträgliche Schmerzen gelitten haben muss.
Folterinstrumente aus Deutschland sind hier übrigens überproportional vertreten. Offensichtlich waren wir auch darin mal gut. :´(
Santillana ist ein sehr touristischer Ort. Die Gassen sehen teilweise ähnlich aus wie beim Mont Saint Michel. Ich denke, dass man hier in der Hochsaison auch nur durchgeschoben wird.
An den Fuchsien waren irgendwelche Riesenbienen zugange. Man hat sie aber nie ganz aufs Foto bekommen, weil sie immer gleich mit dem Kopf in den Blüten steckten.
Nach dem ausgiebigen Stadtrundgang in Santillana wollten wir eigentlich direkt zur Cueva el Soplao fahren, haben uns dann aber wieder an der Küste entlang ziemlich verzettelt.
Wir sind an den Strand von Cóbreces abgebogen und haben dort einen Strandspaziergang gemacht, da es hier gerade richtig sonnig war.
Es ging dann weiter nach Comillas und hier gibt es eine Vielzahl von imposanten Gebäuden, so dass wir wieder einen längeren Stopp eingelegt haben.
Hier ist der Aufgang zur päpstlichen Universität in Comillas, die von Jesuiten geleitet wurde, zwischenzeitlich aber komplett nach Madrid verlegt wurde.
So von Weitem sieht das Gebäude ja wunderschön aus. Kommt man dann näher stellt man fest, dass nur noch ein kleiner Teil davon in Stand gehalten wird. Der riesige linke Teil sieht ungenutzt und ziemlich vergammelt aus.
Auf dem Berg gegenüber der Universität steht der Palacio de Sobrellano, der zwischen 1881 und 1888 von einem der damals reichsten Männer in der Gegend errichtet wurde.
In Comillas gibt es noch ein Gaudi-Haus. Wir waren aber nach den vielen Treppen und Steigungen einfach zu faul, noch dahin zu laufen.
Es ging deshalb weiter nach San Vincente de la Barquera, was zwar ein Umweg in Richtung Cueva war. Wir wollten uns den Ort aber kurz anschauen und haben auch überlegt, dort zu übernachten und morgen in die Höhle zu gehen.
Es hat uns da aber nicht sonderlich gefallen, so dass wir uns entschieden haben, doch noch heute zur Höhle zu fahren. Das Problem war nur, da oben gibt es nichts zu kaufen, also mussten wir erstmal einen Supermarkt finden. In San Vincente bestand da keine Chance, da es dort nur kleine Märkte gibt und die alle noch bis 17 Uhr geschlossen hatten.
Also sind wir 12 km weiter nach Mercadona gefahren, da es dort einen großen Supermarkt gab.
Von dort aus ging des dann endlich zur Cueva el Soplao, wo wir um 17.30 Uhr angekommen sind. Wir hätten tatsächlich auch noch die letzte Führung um 18 Uhr mitmachen können, hatten nach den vielen Wanderungen heute aber keine Lust mehr, noch mehr zu laufen.
Wir haben uns deshalb hier auf den Parkplatz gestellt, auf dem mindestens 3 große Campingverbotsschilder stehen und stehen jetzt hier seit 19.15 Uhr, als die letzte Führung beendet war, mutterseelenalleine. Wir haben Tickets für die erste Führung morgenfrüh um 10 Uhr gekauft und hoffen jetzt, dass im Laufe der Nacht niemand auftaucht, der uns hier wegscheucht.
Das Ergebnis erfahrt ihr dann morgen.


































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