Dieses Blog durchsuchen

Montag, 3. November 2025

03.11.2025 Lagos-Aljezur

Heute Morgen sind wir recht früh vom Strubbelcampingplatz die 1,5km zum Ponta di Pieda gefahren. Da gibt es schöne Felsformationen und um diese Zeit war da noch nicht sehr viel los. Es hatte schon am Morgen 20 Grad und in der Sonne war es fast schon zu warm zum laufen, zumal man sehr viele Treppen steigen muss, wenn man alle Zugangsmöglichkeiten zum Strand nutzt.

Das Licht war zum fotografieren optimal und wir sind da fast 2 Stunden rumgelaufen, bis die Chinesengruppen eingefallen sind. Die Wege sind alle gut ausgebaut. Man läuft die meiste Zeit über Holzstege und kann alle paar hundert Meter wieder zu einem Aussichtspunkt abbiegen. 








Da unten liegen etliche Boote, mit denen man kurze Ausflüge machen und die Küste vom Wasser aus sehen kann. Wir haben uns auf die fußläufige Erkundung beschränkt.

Von Lagos aus ging es dann gegen 11 Uhr weiter nach Sagres zur Festung, den fast südlichsten Punkt Portugals.
Hier haben wir den Senioreneintritt von 5 Euro/pP bezahlt anstatt 10 Euro
Die Festungsanlage ist unspektakulär. Man läuft praktisch durch die wenigen verbliebenen originalen Mauer und dahinter geht dann ein ca. 3km langer Spazierweg bis an die Klippe.




Das war nun vor dem Mittag der zweite größere Spaziergang und bis wir da durch waren, hatten wir die 10km schon voll.
Wie dieses Teil heißt, habe ich leider vergessen. Man kann durch das Labyrinth in den mittleren Turm laufen. Dort befindet sich ein Gitter im Boden und darunter ein kleines Loch, das bis auf die Wasseroberfläche reicht. Bei jeder Welle, die 80 Meter tiefer in die Höhle rauscht, erzeugt das in dem Labyrinth ein regelrechtes Donnergrollen.





Wir sind dann in die Innenstadt von Sagres gefahren und haben im Cafe Espresso einen Stopp eingelegt.

H. hatte Kaffee mit Zucker und Thunfischbrötchen (wenn mans mag). (H. :Das war lecker - hat eben nicht jederman(n) so einen exzellenten Geschmack). 
Ich habe dann doch Kaffee und Kuchen vorgezogen.(H.: Nicht sehr spektakulär). 

Nun ging wieder das Problem los: Wo übernachten.

Die Algarve ist ein absolut wohnmobilfeindliches Gebiet, da überall entsprechende Verbotsschilder aufgestellt sind, obwohl tausende WoMos da rum fahren. Ich habe ja Verständnis, wenn man an bestimmten Stellen Verbote ausspricht, aber dann sollte man für eine alternative Infrastruktur sorgen und entsprechende Flächen bereit stellen, aber das machen sie nicht. 

Wir haben uns in Park4Night 2 Plätze im Bereich Aljezur rausgesucht, an denen man angeblich unbehelligt übernachten kann. Das war aber dann gar nichts. Als wir da ankamen, standen hunderte von Autos da rum und auch viele WoMos. Es ist ein Surf-Hotspot und da war einfach nur die Hölle los.

Während wir nach einem anderen Platz gesucht haben, kam eine Rotte Schweine über die Straße und schnuffelte um unser Auto rum.

Wir sind dann nach Odimira gefahren und haben auch da vergeblich nach einem Übernachtungsplatz geschaut, zumal es ein schönes Städtchen ist und man hier noch ein bisschen laufen hätte können.

Es gab nichts. Riesengroße leere Parkplätze und an der Einfahrt zu den Plätzen Verbortsschilder für WoMos.

Wir sind daraufhin einfach die Küstenstraße weiter in Richtung Norden gefahren. Nach einigen Kilometern kam ein Hinweisschild zu einem Campingplatz, dem Camping Serrao, wo wir jetzt stehen.


Es ist ein riesiger Platz der nahezu leer ist. Wir bezahlen hier 20 Euro für die Nacht und die Anlage ist in einem sehr guten Zustand.
Die sanitären Anlagen sehen im Gegensatz zu gestern sehr ordentlich aus. Außerdem haben sie große Gewerbewaschmaschinen, wo wir jetzt noch unsere ganze Wäsche durchgejagt haben.


Der einzige Nachteil des Platzes ist, dass er rund 1 km vom Meer entfernt ist und man das Meer von hier aus nicht mal sehen kann. 

Das war besonders schade bei dem schönen Sonnenuntergang, den wir zu spät entdeckt haben. Bis wir da vorne am Meer gewesen wären, wäre die Sonne weggewesen. So muss jetzt halt ein Bild über den Zaun vom Platz aus reichen.

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen