Sie hat mich aber sofort rausgeworfen und mir erklärt, dass noch cerrado ist, obwohl die Theke bereits vollständig eingeräumt war. Eine Minute vor 9 bat sie dann zur Audienz und ich dürfte mein Baguette in Empfang nehmen.
Die spinnen, die Spanier.
Die Straße führte oft schnurgerade durch die Landschaft, die jetzt aber immerhin nicht nur aus Steinen bestand sondern sich wieder in landwirtschaftliche Anbauflächen änderte.
Wir sind ja seit Tagen in Kastillien unterwegs und auch hier gibt es Weinanbaugebiete.
Kurz vor 12 Uhr kamen wir in Toledo an und haben auf einem Acker ca. 500 Meter von der Innenstadt einen Parkplatz gefunden.
Da es heute schon sehr spät ist, schreibe ich zu Toledo nicht viel. Schaut euch die Bilder an und wenn euch was interessiert, kann man das im Internet nachlesen.
Das sind die Briefkästen einer Behörde.
Das ist das berühmte Alcazar, das gar nicht mal so imposant ist. Es ist auch nicht wirklich alt, da es erst 1904 nach einem Brand wieder neu aufgebaut wurde.
Toledo ist schon eine schöne Stadt, wobei man die Schönheit vor allem von außen sieht. Läuft man durch die engen Gassen, schaut man immer nur an Hauswänden hoch und kriegt kein vernünftiges Foto zusammen. Außerdem rennen da Horden von Tourigruppen, viele mit dünnen horizontalen Augenschlitzen, rum und es ist einfach viel zu voll in der Stadt.
Nachdem wir fast 3 Stunden da rumgelaufen waren, hatten wir genug und wir sind weiter in Richtung Süden gefahren. In Orgaz haben wir einen kurzen Stopp beim Castillo eingelegt. Die Stadt ist richtig tot und außer dem Castillo und der Kirche gibt es nichts zu sehen.
Wir haben uns dann einen Übernachtungsplatz etliche Kilometer weiter in Alcázar de San Juan ausgesucht. Wir wollten in die Stadt, weil es auf der Hochebene bei 24 Grad einen unbändigen Wind hatte und es da keinen Spaß macht, irgendwo in der Pampa zu stehen.
Auf dem Weg nach Alcázar de San Juan kamen wir hier in Consuegra durch und haben schon von weitem die Burg und viele Windmühlen gesehen. Wir sind hier jetzt in Kastillien-La Mancha im Don Quijote-Land.
Hier hätte man bei windstillem Wetter problemlos stehen können, aber auf dem Staubplatz mit heftigen Böen wollten wir nicht bleiben und sind daher noch die 30km bis Alcázar de San Juan gefahren.
Die Lok steht in der Ortseinfahrt von Alcázar.
Wir sind hier auf den kommunalen Wohnmobilstellplatz gefahren. Es sind nur 10 Stellplätze und wir stehen hier alleine.
Um allerdings da reinzukommen, muss man sich durch ein Menü an einem Bildschirm kämpfen und schließlich mit der Karte 6,04 € bezahlen, dann öffnet sich das elektrische Tor.
Das ganze hat wohl wieder ein KI-Azubi ausgeheckt, weil die Menüführung derart kompliziert ist und man für die 6 Euro, wenn man das mal endlich geschafft hat, nur der Zugang zum Platz freigeschaltet ist. Will man dann ins WC, duschen oder braucht noch Strom fürs WoMo, muss man alles einzeln am Automaten nacheinander buchen. Ich denke, es wäre weitaus sinnvoller, glatte 10 Euro zu verlangen und damit alle Serviceleistungen freizuschalten,
Wir sind dann nach der Ankunft in die Innenstadt gelaufen und haben im Restaurant El Alba was gegessen, nachdem wir vorher schon in 3 anderen Restaurants eine Abfuhr bekommen hatten. H. hat Tintenfisch bestellt und bekam die Kringel lieblos auf einem Zeitungspapier ohne jede Beilage serviert. Für 16 Euro echt frech.
Auf dem Plaza Espagna, wo auch unser Restaurant war, gibt es diesen hübschen Brunnen mit ständigen Farbwechseln.
Hier dann zum Abschluss noch unser Privatstellplatz von heute.










































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