Als wir um 08.30 Uhr aufgestanden sind, war es noch stockfinster und die Straßenlaternen brannten noch bei heftigem Regen.
Nach Auswertung der verschiedenen Wetter-Apps fiel beim Frühstück die Entscheidung, dass wir heute Strecke in Richtung Süden machen werden, da in diesem Teil Spaniens und Portugals für die nächsten 4 Tage schlechtes Wetter vorhergesagt ist.
Wir haben als Ziel mal Salamanca eingestellt und eine Route über Portugal genommen. Das Bild zeigt die alte Grenzstation. Ansonsten merkt man hier nichts von einem Grenzübertritt. Keine Schilder, nichts.
Kurz hinter der Grenze hat uns Frau Google mal wieder auf eine schmale Bergstraße geführt. Von Weitem sah man da einen Turm und es sah danach aus, dass da ein altes Kastell steht.
Es stellte sich dann aber als eine Nobelhotelanlage in Quinta do Castelo dar.
Als wir uns hier ein paar Minuten umgeschaut haben, machte der Regen gerade eine Pause.
Die Straßen in Portugal waren für das Verkehrsaufkommen größtenteils überdimensioniert. Teilweise 4-spurig ausgebaut und kaum ein Fahrzeug unterwegs.
In Richtung Süden sah der Himmel etwas besser aus als im Rückspiegel und es war auch weitgehend trocken.
In Mirandela haben wir mal einen längeren Stopp eingelegt, um heute nicht nur im Auto zu sitzen.
Viel zu sehen gab es da nicht. Eine schöne Brücke...
...diverse Statuen - hier Johannes Paul II, mit dem Rathaus im Hintergrund....
...und eine sehr moderne Kirche mit bunten Fenstern.
Hier haben wir dann auch noch einen Kaffee getrunken, weil es endlich mal so was wie ne Konditorei gab, was man in Spanien nur sehr selten findet.
Nach dem Besuch von Mirandela ging es weiter in Richtung Salamanca. Die Tagesetappe waren immerhin 350km, wobei wir natürlich auch vorher gestoppt hätten, wenn es irgendwo was besonderes zu sehen gegeben hätte.
Wie schon auf der Anfahrt nach Mirandela, ging es danach weiter durch riesige Waldbrandgebiete.
Da Portugal die Sommerzeitumstellung nicht mitmacht, war es ja noch sehr früh am Tag, als wir hier an der Talsperre Bembosta des Douro-Flusses angekommen sind. Wie man sieht, war es hier sogar etwas sonnig und mit 21 Grad war auch die Temeratur angenehm.
Da der Douro der Grenzfluss zwischen Spanien und Portugal ist, waren wir nach Überquerung der Staumauer wieder in Spanien.
Nun ging es mehr oder weniger schnurgerade über eine riesige Hochebene in Richtung Salamanca. Es blieb die ganze Zeit trocken, aber es hatte einen unbändigen Wind.
Nach einigen Kilometern auf der spanischen Seite fährt man über viele Kilometer an der Almendra-Talsperre vorbei. Auf der riesigen Staumauer, die über ein Kilometer lang ist, kann man leider nirgends anhalten und ein vernünftiges Foto machen. Deshalb gibt es hier nur ein Foto von der Fahrt über den Staudamm.
Die Talsperre fasst so ca. 2,5 Millionen Kubikmeter und ist deshalb ziemlich groß.
Die Fahrt über die schnurgeraden Straßen der Hochebene bei gleichzeitig heftigem Wind waren nicht wirklich toll, aber es ging heute ja wirklich nur darum, Strecke zu machen.
Die Stunde, die uns der Grenzübertritt nach Portugal gebracht hatte, mussten wir bei der Wiedereinreise nach Spanien natürlich wieder abgeben.
Deshalb war es dann schon 18.30 Uhr, bis wir in Salamanca angekommen sind. Hier haben wir erstmal eine Tankstelle in einer Nebenstraße angesteuert, die Diesel für 1,23€/l hatte. Der Normalpreis hier in der Gegend liegt bei ca. 1,50€/l und in Portugal lagen der Preis im Schnitt bei 1,60€/l.
Der Campingplatz gehört eigentlich zum angrenzenden Hotel und da wollten wir vorhin was essen gehen.
Als wir reinkamen, saßen ca. 20 Gäste da. Wir haben nach einem Tisch gefragt, worauf der Kellner meinte, er sei ausgebucht. Er wäre alleine und mehr Gäste würde er nicht mehr schaffen.
Ich denke, ich habe vergessen zu erwähnen, dass das Hotel ein riesiger Schuppen ist und noch ca. 200 Sitzplätze frei waren. Nun gut, wir sind wieder abgezottelt und haben auf dem Campingplatz im eher suspekten Restaurant dort was gegessen. Es gab eine Fleischplatte für 2 Personen, auf der viel zu viel Material war und von der wir höchstens die Hälfte geschafft haben.




























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