Wir sind nach dem Frühstück nach Granada gefahren, wo wir noch einmal günstig für 1,23€/l volltanken wollten. Es war dann allerdings unmöglich, an die Zapfsäule zu kommen, weil die Zufahrt nur über ein Parkdeck mit einer Durchfahrtshöhe von 2,20m möglich war und da passen wir einfach nicht durch.
Wir haben dann gegenüber im Lidl eingekauft und sind aus Granada über eine kleine Straße in Richtung Las Gabias gefahren. Unterwegs haben wir noch eine Tankstelle, die mit 1,31€/l auch ok war, gefunden, wo wir volltanken konnten und auch noch gleich AdBlue bekommen haben, so dass wir die Plörre auch noch füllen konnten.Über Cacín ging es dann weiter in Richtung Alhama de Granada. In einem kleinen Dorf haben wir mal im Hintergrund diese Salzberge gesehen. Es war dann aber irgendwie nicht möglich, da näher dranzukommen, obwohl wir über die übelsten Schotterstrecken gerumpelt sind.
Auf dem Weg gab es wieder kaum größere Dörfer aber immer wieder einzelne Haziendas mit riesigem Landbesitz.
Noch vor Cacín kamen wir durch ein Gebiet, wo über geschätzt 20 km überall riesige Solarfelder installiert waren. Von Weitem meinte man, die Landschaft ist verbrannt und man sah erst, als man näher kam, dass es Solarpanels sind.
Die Anlage gehört der spanischen Firma Iberdrola und ich habe keine Ahnung, wie viel Megawatt sie hier produzieren. Schön ist das allerdings nicht.
Auf dem weiteren Weg nach Alhama de Granada kam mal wieder ein Hinweisschild auf eine tolle Brücke. Über 3 km Schotterpiste sind wir da natürlich hingefahren und ja, die Brücke sah ja gut aus.
Was man uns wieder verschwiegen hat ist, dass die Straße ab der Brücke gesperrt ist. Wir mussten also wieder zurück zur Hauptstraße und dann weiter nach Alhama de Granada.
Alhama de Granada wurde durch ein Erdbeben im 19 Jahrhundert weitgehend zerstört, weshalb von der Festung nur noch die Außenmauer steht.
So soll das früher mal ausgesehen haben.
Die Stadt steht am Rand einer tiefen Schlucht und man bewundert schon den Mut einiger Hausbesitzer, wie sie da direkt an den Abgrund bauen.
Wir haben hier nach unserer Stadtrunde einen Kaffee getrunken...
...und etwas Süßes zu uns genommen. Natürlich rein diätetisch. :-)
Wir sind dann noch an das 3km außerhalb gelegene Hotel mit den Thermalquellen gefahren. Die großen Becken hat sich das Hotel einverleibt. Am Bach gibt es einen Tümpel, der für die Allgemeinheit zur Verfügung steht. Das war wirklich nicht einladend, zumal der Bach daneben aus einer braunen Brühe bestand. Trotzdem tummelten sich etlich Spanier in der Pfütze.
Wir sind dann weiter in Richtung Casabermeja gefahren und, wie man sieht, verdunkelte sich der Himmel zusehends.
Das war so vorhergesagt und für Morgen ist flächendeckend Regen angesagt. Wir können dem nicht entfliehen, keine Chance.
Kurz bevor wir in Casabermeja angekommen sind, tröpfelte es auch schon. Wir stehen hier jetzt auf einem Parkplatz mitten in der Stadt und nur wenige Meter entfernt führt die Autobahn durch. Alles andere als schön aber bei dem Wetter jetzt auch egal. Wir gehen jetzt dann was essen und werden den morgigen Regentag nutzen, etwas Strecke zu machen. Nur wohin, wissen wir noch nicht. Runter nach Gibraltar oder quer rüber in Richtung Portugal. Lasst euch überraschen.


























Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen