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Dienstag, 7. Oktober 2025

07.10.2025 Laredo-Heras Pedreña

Das war unser schöner Stellplatz direkt an der Hafenpromenade in Laredo. 


Dreht man sich allerdings um, sieht man 4 Straßenreihen mit solchen Häuserblocks, die derzeit alle komplett leer stehen. Es sind die Ferienwohnungen, meist von Leuten aus Bilbao, die hier die Monate Juli und August verbringen. In der Zeit ist vermutlich der Teufel los und dann ist 10 Monate tote Hose hier.
Hier noch eimal ein Blick auf die Bucht von Laredo.
Die Beschaffung von frischem Brot war heute nicht möglich, da hier so ziemlich alle Läden geschlossen haben.

In einer kleinen Kaffeebar konnte ich 2 Croissants ergattern und da wir noch einen Rest Weißbrot vom Vortag hatten, reichte das vollkommen aus.


Nach dem Frühstück sind wir über Colindra und von dort wieder zur Küste nach Santoña gefahren.

Dort gibt es am Hafen einen Aussichtspunkt, der in Form eines Schiffs gebaut ist. 

Auch hier ist die Saison vorbei und das schöne daran ist, dass man wenigstens einen Parkplatz findet und sich alles in Ruhe anschauen kann.


Es ging dann weiter an der Küste entlang nach Noja, wo wir einen ausgiebigen Strandspaziergang gemacht haben.
Es hatte da gegen 11 Uhr schon wieder um die 22 Grad, also absolut angenehm zum Laufen ohne zu schwitzen.

Es war mal wieder Ebbe, als wir da rumgelaufen sind und der Río Campiazo, der hier ins Meer fließt, hat Stück für Stück einen Graben in den Sand gezogen. 


Von Noja aus sind wir über Isla nach Somo gefahren. Es gibt leider keine durchgehende Küstenstraße. Man muss immer wieder ein Stück ins Inland und viele Straßen, die zu den Stränden führen, sind Stichstraßen, die man wieder zurückfahren muss.
Hier in Somo gibt es eine kleine Personenfähre, mit der man nach Santander fahren kann.

Das werden wir auf jeden Fall noch machen, da man hier gut parken kann und es uns erspart bleibt, mit dem Wohnmobil in Santander herumzuirren und einen Parkplatz zu suchen.
Auch hier geht der Pilgerweg nach Santiago de Compostella durch und es sind laut dem Schild noch 596km bis dorthin.

Wir haben uns dann kurz nach 13 Uhr in Pedreña in der Gaststätte La Trainera mit unseren Freunden getroffen, die uns hier zum Essen eingeladen haben.


Es gab mehrere regionale Vorspeisen und dann eine sehr gute Paella und ein sehr leckeres Dessert.

Für uns, die wir normalerweise erst am Abend essen, war das um diese Zeit fast zu viel, aber es war ausgesprochen lecker. Es war dann auch fast 16 Uhr, bis wir das Lokal verlassen und zum Haus unserer Freunde gefahren sind.

Hier bleiben wir auch morgen noch und dürfen u.a. unsere Wäsche waschen, was natürlich angenehmer ist, als in den komischen Maschinen auf den Campingplätzen.
 

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