Beides stimmte leider nicht. Google hat uns kreuz und quer durch den Ort gelotst und dabei ging es nur richtig steil bergauf, was sich dann aber für den Heimweg ausgezahlt hat.
Das ist ein Bild von unserem Heimweg. Ein toter Ort, wie so oft hier in Spanien. Man sieht auch schön die engen Gassen und wie sie da immer parken. Mit unserem Auto ist das immer eine Herausforderung, da durchzufahren, zumal sie auch immer noch ihre Balkone in die Straße rein bauen und man aufpassen muss, da nicht hängen zu bleiben.
Unser Übernachtungsplatz in Quesada war so ruhig, dass wir bis um 9 Uhr duchgeschlafen haben.
Es hatte um diese Zeit 19 Grad bei einem wolkenlosen Himmel.
Dann kommt die Sierra Nevada in Sicht....
...und man fährt durch eine sehr schöne Gebirgslandschaft.
Am Stausee "Embalse de Negratin" haben wir einen längeren Fotostopp gemacht, weil die Farben einfach zu schön waren.
Wir sind nach der Staumauer sogar noch abgebogen und haben eine 10km-Runde durchs Hinterland gedreht, nur am dann wieder an der Staumauer rauszukommen.
Unser Ziel heute war die Gorafe-Wüste.
Frau Google hatte da einen tolle Strecke gefunden und hat uns über 20km über eine wüste Schotterpiste durchs Hinterland gejagt. Auf der ganzen Strecke sind wir keinem einzigen Fahrzeug begegnet.
Gegen 14 Uhr kamen wir durch die komische Routenführung oberhalb von Gorafe an und hätten eigentlich direkt auf den 4x4-Track durch die Wüste fahren können. Wir wollten aber erstmal den Ort anschauen und sind zunächst runter ins Tal gefahren. Es hatte zwischenzeitlich fast 30 Grad und wir wollten nicht so früh auf den Wüstentrack, damit es nicht mehr ganz so heiß ist.
In einem netten Lokal am Ortseingang haben wir einen Kaffee getrunken und sind dann ganz runter ins "Zentrum" des Dorfes gefahren, wo es aber auch nichts gibt.
Gut, ein schöner Turm und hübsche weiße Häuser, die fast alle in den Berg gebaut sind. Das sind hier noch richtige Höhlenmenschen.
Wir sind dann wieder den steilen Berg nach oben auf die Allradstrecke gefahren. Als erstes kommt man an dieser kleinen Sternwarte vorbei. Danach wird die Piste teilweise recht ruppig, ist aber insgesamt gut zu fahren.
Es war aber schon so, dass sich nicht alle Autoinsassen immer wohl gefühlt haben. Die Fahrt auf der Abhangseite, wo es manchmal 100 Meter runter geht, sorgte bei manchen Passagieren (H. Kom.: besonders unsere Mitfahrer die Fliegen) stellenweise schon für eine etwas angespannte Haltung.
Wir sind die 10km des Rundkurses bis zum Mirador de Caballo gefahren. Kurz dahinter ist dann auch der Wendepunkt, von wo aus man wieder Richtung Gorafe fährt.
Hier am Mirador werden wie heute übernachten.
Wir sind jetzt seit 3 Stunden hier und außer 2 Mädchen, die zu Fuß unterwegs waren, kam hier nichts und niemand vorbei.
Die haben die Karre abgestellt und laufen ohne Wasser mal 8km in die Pampa.
Wir haben ihnen schließlich 2 Flaschen Wasser geschenkt und dann haben sie sich auf die 8km Rückweg zu ihrem Auto gemacht. Das ist irgendwas zwischen mutig und unvernünftig.
Hier ist es so himmlisch ruhig. Ganz vereinzelt piept mal ein Vogel. Ansonsten gibt es absolut keine Geräusche.Die vorhin aufkommenden bedrohlichen Wolken, werden wohl eher kein Regen bringen. Für Morgen sind hier wieder 30 Grad angesagt und wir werden dann morgen früh den Rest von der Runde wieder in Richtung Gorafe fahren.





































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