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Dienstag, 11. November 2025

11.11.2025 Luciana-La Roda

Heute Morgen hatte es gerade mal noch 7 Grad und Nebel, als wir auf unserem Waldparkplatz in Luciana aufgestanden sind.

Bis wir gefrühstückt hatten, hatte sich der Nebel schon weitgehend verzogen, aber es blieb zunächst ziemlich kalt.

Da wir einfach nur Strecke in Richtung Mittelmeer machen wollten, sind wir auf der leeren N430 weiter in Richtung Osten gefahren. In den Senken hing der Nebel teilweise noch aber man hat gesehen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich die Sonne durchsetzen kann.
Nach ca. 40km kamen wir nach Ciudad Real und diese Stadt wollten wir uns anschauen, weil wir wussten, dass auf der weiteren Strecke für heute eh nicht mehr viel sehenswertes kommt.

Vor der Stadtbesichtigung stand mal wieder das Parkproblem. Wir wollten es dieses Mal richtig machen und sind den Schildern zum Parkplatz am Plaza Major gefolgt. Hier war dann Endstation. Warum, erfahrt ihr später.

Wir haben dann schließlich ein paar hundert Meter von der Innenstadt entfernt einen Parkplatz entlang einer Hauptstraße gefunden und sind von hier aus in die Innenstadt gelaufen.


Ciudad Real ist eine recht neue Stadt. Ich glaube, die Kirche hier ist das einzige Bauwerk, das wirklich alt bzw. historisch ist.

Hier am Plaza Major stehen zwar auch einige schöne Gebäude, aber die sind nicht wirklich alt sondern wurden einfach im alten Stil gebaut.
Wir überall steht auch hier schon die Weihnachtsdeko auf dem Marktplatz.


Und nun noch einmal zurück zum Parkproblem vom Anfang. Wir sind also brav den Schildern gefolgt, um dann hier vor dieser Tiefgarageneinfahrt mit einer Höhe von 1,90cm zu stehen. Das wäre ja grundsätzlich kein Problem, wenn man da irgendwie wieder rausgekommen wäre, aber alle abgehenden Straßen waren Fußgängerzone und die Zufahrtsstraße eine Einbahnstraße. Es blieb uns nichts anderes übrig, als zu wenden und die Einbahnstraße in entgegengesetzte Richtung wieder rauszufahren. Hab ich schon einmal erwähnt, dass die Spanier spi...... 

Man hätte ja vielleicht mal einige Zeit vorher anschreiben können, dass die Höhe auf 1,90cm beschränkt ist, aber....

Auf jeden Fall war der Rundgang durch die Stadt schön und zum Abschluss haben wir uns ein 2. Frühstück in einem Café gegönnt.

Es ging dann zurück auf die N430 und weiter in Richtung Osten. Die Straße war heute gefühlt noch leerer als gestern. Man fuhr teilweise mehrere Kilometer, ohne einem Fahrzeug zu begegnen.
Viele Kilometer weiter war dann die Stadt Manzanares angeschrieben und Google hat uns da tolle Bilder gezeigt. Also sind wir auch hier durch die Stadt gefahren nur um festzustellen, dass es in Spanien ganz viele Manzaranes gibt und unseres hier außer dieser seltsamen Burg, die mitten im Wohngebiet steht und ein Hotel ist, nichts zu bieten hat.
Auf dem weiteren Weg kam dann überraschend ein Abzweig zu den Lagunen von Ruidera. Da es zwischenzeitlich 22 Grad hatte und die Seelandschaft sehr schön aussah, haben wir hier einen Abstecher entlang der Lagune gemacht.


Die Lagunen sind einfach nur mehrere Seen, die entlang der ca. 16km langen Straße hintereinander kommen. An jedem See gibt es ausreichend Parkplätze und da war absolut niemand. Eigentlich alles traumhafte Übernachtungsplätze, aber für uns war es zu früh, wie wollten ja noch etliche Kilometer fahren.






Wir sind deshalb über die AB612 weiter nach Ossa de Montiel und dort wieder auf die N430 gefahren.

Für unsere Übernachtung hatten wir uns dann eigentlich einen netten Platz bei einer Don Quichote-Windmühle in Barrax ausgesucht. Allerdings hätten wir noch etwas einkaufen müssen, damit wir am Abend und zum Frühstück was zu essen haben und das war leider nicht möglich. Alle Geschäfte hatten zu und hätten, wenn überhaupt, frühestens um 17 Uhr wieder geöffnet.

Wir sind deshalb die 20 km weiter nach La Roda gefahren, wo wir jetzt auf einem Parkplatz beim Stadtpark stehen. Nicht optimal, aber hier stören wir niemanden und wir können nachher in den Ort laufen und noch irgendwo was essen gehen. Außerdem gab es hier offene Supermärkte, so dass wir uns schon etwas Brot für das Frühstück kaufen konnten.
 

1 Kommentar:

  1. Hallo Ihr Zwei, Manzanares gibt es viele, wie Du schreibst. Es gibt schon mal 2, wenn man einmal von Nord nach Süd und dann von West nach Ost durchfährt. Ihr seht, Euer Blog wird genau verfolgt!
    Euch noch eine schöne Weiterfahrt!

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