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Donnerstag, 13. November 2025

13.11.2025 Aldaia-Ribera de Cabanes

Gestern Abend waren wir in dem riesigen Einkaufscenter in diesem Fresstempel. Man zahlt 18,60 € und kann dann Buffet essen, so viel man will. Getränke - außer Wein - sind ebenfalls inklusive.
Spanientypisch war es unangenehm laut da drinnen und das Buffet war in kürzester Zeit sehr unordentlich. Die haben sich aber auch die Teller vollgeladen, als wenn es kein Morgen gäbe.
Wenn sie dann von ihrem Tisch aufgestanden sind, sah es auf und um den Tisch herum wie S....


Das kann man sich mal anschauen, aber meine Stammkneipe würde das sicher nicht werden, zumal die Essensqualität teilweise auch noch zu wünschen übrig ließ.
Wir sind dann zurück zu unserem Auto auf dem Parkplatz und es war ja ganz ruhig da, bis gegen 3 Uhr die erste Kehrmaschine hier vorbeikam. Das dauerte allerdings nur ein paar Minuten. Gegen 5 Uhr meinte dann einer, er muss auf irgendwelchem Stahl herumklopfen und ab 6 Uhr gingen die Starts auf dem Flughafen von Valencia los. Irgendwie müssen die Triebwerke genau in unsere Richtung gezeigt haben, weil man meinte, man steht auf der Startbahn. Allerdings waren das auch nur ein paar Maschinen und dann war wieder Ruhe, so dass wir noch bis 8 Uhr schlafen konnten.
Nach dem Frühstück sind wir in Alboraya an die Küste gefahren, wobei wir uns durch die halbe Innenstadt von Valencia gequält haben. Hier an dieser Sehenswürdigkeit hätten wir ja gerne angehalten, das war aber weder hier noch auf den nächsten 5 Kilometern möglich und diese Strecke wollten wir nicht zurücklaufen. Also blieb es bei einem Bild während der Vorbeifahrt.
Bevor wir das Mittelmeer zum ersten Mal heute zu Gesicht bekamen, haben wir von der Durchgangsstraße diese Kirche gesehen, konnten aber wieder nirgends anhalten.
Schließlich haben wir bei 23 Grad das Mittelmeer erreicht. Nach ein paar Wochen Atlantikküste sehen die Wellen hier echt niedlich aus.

Es ging dann weiter nach Port Saplaya, das man auch als valenzianische Venedig bezeichnet.
Im ganzen Ort gibt es Wasserstraßen, so dass man sein Boot -das nötige Kleingeld vorausgesetzt- vor der Türe parken kann.




Als wir von Port Saplaya weggefahren sind, haben wir von Weitem dieses Gebäude entdeckt und haben noch einen Abstecher in den Ort La Saidia gemacht.  

Es ist die Monasteria die Santa Maria, wobei mal wieder alles verammelt war und alles nur von außen besichtigen konnte.

Auf dem weiteren Weg zum nächsten Küstenort kamenn wir am La Cartuja in El Puig vorbei. Es ist eigentlich ein altes Kloster, wobei ein Teil als Hotel genutzt wird und man das ganze Ding als Event-Location mieten kann. 

Es ist ja wirklich schön da, aber es war alles komplett leer. Auch vor dem Hotel standen keine Autos.
Wir hatten uns dann einen Campingplatz am Meer bei Orepesa ausgesucht und wollten zügig dorthin, um die Nachmittagssonne noch etwas zu genießen.

Entlang der Straßen hier gibt es fast ausschließlich Zitrusplantagen, wobei in vielen Plantagen die meisten Früchte auf dem Boden rumliegen.



Auf dem Weg nach Orepesa endete unsere Strecke zunächst mal an dieser Unterführung, durch die uns Frau Google schicken wollte. Das hätte allerdings einen Totalschaden zur Folge gehabt, weshalb wir lieber umgedreht haben.

Als wir dann in Orepesa angekommen sind, hatte der Campingplatz geschlossen. Das man diese Info mal im Internet aktualisiert haben die wohl nicht nötig.

Wir haben uns dann einen Platz im 6km entfernten Ribera de Cabanes rausgesucht und da stehen wir jetzt für 23 Euro und haben uns über die sehr gute Dusche hier gefreut. Der Platz ist nahezu ausschließlich von deutschen Senioren bevölkert, die sich hier augenscheinlich auf einen längeren Aufenthalt eingerichtet haben. Die Wohnmobile haben alle ein Vorzelt und man hat Motorroller und Fahrräder dabei. 

Das mit dem Campingplätzen hier ist eh nicht so einfach. Es gibt zwar einige Plätze entlang der Küste, aber wenn man dann die Rezensionen liest, will man auf die meisten gar nicht gehen. Verschimmelte Duschen, Ratten auf dem Platz und Kloakengeruch braucht man nicht wirklich und will dafür auch nicht bezahlen.

Der Platz hier, der Riberamar, ist dagegen sehr ordentlich und daher empfehlenswert, auch wenn er nicht direkt am Meer liegt. 
 

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