Heute Morgen hatten wir dann eine wechselnde Bewölkung und während des Frühstücks kam noch ein letzter Schütter runter. Danach war es dann aber überwiegend sonnig, wurde allerdings den ganzen Tag über nicht wärmer als 18 Grad.
Wir sind zunächst noch einmal Richtung Küste gefahren, um Abschied vom Atlantik zu nehmen. Es ist uns hier jetzt einfach zu windig und zu kühl, um noch weiter am Meer entlang zu fahren.
Google hat wieder schöne Straßen in Richtung San Martinho do Porto rausgesucht.
Hier bei Foz do Alreho sieht der Atlantik sehr friedlich aus, was allerdings nur daran liegt, dass dieser Teil durch eine Sandbank vom offenen Meer abgeteilt ist und bei Ebbe kein neues Wasser reinkommt.Wir haben noch ein paar kurze Stopps am Meer eingelegt, bevor wir in Richtung Batalha ins Landesinnere abgebogen sind.
Auf dem Weg nach Batalha kamen wir an diesem etwas seltsamen Monument vorbei. Die Erklärung dazu haben wir nicht verstanden, weil sie nur in Landessprache verfasst war.
Kurz vor Mittag sind wir in Batalha angekommen und haben die riesige Klosteranlage angeschaut.
Wir haben uns auf die äußere Besichtigung beschränkt. Der Eintritt hätte hier 15 Euro pP gekostet und davon haben wir einen kleinen Teil nach der Besichtigung lieber in einem Kaffee angelegt.
Wir sind dann zur Ponte de Boutaca gefahren...
...und von dort weiter nach Fatima.
Fatima ist eine riesige Pilgerstätte, aber lange nicht so schön wie Lourdes
Es gibt neben der alten Hauptkirche dieses riesige Betonkirche, die mit ihren 120 Metern Durchmesser eher wie ein überdimensionaler Parlamentssaal aussieht. Hier ist Platz für 9000 Personen und es ist von der Platzanzahl her die drittgrößte Kirche der Welt.
Und schön ist anders.
Die alte Kirche sieht ja ganz nett aus und wird von einem riesigen Vorplatz flankiert, übrigens dem größten Kirchplatz der Welt. Da passt der Petersplatz zweimal rein.
Hier sieht man in der Bildmitte einen glänzenden Streifen. Das sind polierte Platten, auf denen etliche Gläubige auf den Knien den ganzen Weg von ganz hinten bis zur Kirche rutschen.
Mich müsstet ihr danach vermutlich mit einem Kranwagen wieder auf die Füße stellen, aber wenns hilft....
Die Schlange, die man da im Bild sieht, sind alles Leute, die Kerzen gekauft haben und darauf warten, zum separaten Gebäude zu kommen, wo man die Kerzen entweder komplett in einen riesigen Grill wirft oder irgendwo hinstellt. Das mit dem Hinstellen ist aber aufgrund der Masse kaum möglich. Über dem Gebäude steht ständig schwarzer Rauch, was ja kein Wunder ist, wenn man ständig ganze Kerzen ins Feuer schmeißt.
Es ging dann weiter Richtung Tomar. Kurz vor Tomar haben wir noch 2 Abstecher gemacht. Einmal hier, an das riesige Aquädukt von Pegões.
Hier standen am Wegesrand Hinweisschilder auf einen Pilgerpfad nach Fatima. Man hat das wohl vom Jakobsweg kopiert, aber ich denke, der Weg ist längst nicht so populär.
Vor Tomar kam dann der nächste Stopp am Convento de Cristo.
Auch hier haben wir auf die Besichtigung für 15 Euro pP verzichtet, zumal es schon 16 Uhr durch war und 5 Reisebusse vor der Türe standen.
Vom Convento aus sind wir die 3 km bis Tomar gefahren und stehen hier jetzt auf einem stillgelegten Campingplatz, den die Gemeinde übernommen hat und kostenlos zur Verfügung stellt. Hier stehen aktuell ca. 50 Wohnmobile, was aufgrund der Platzgröße kein Problem darstellt. Verwunderlicher ist eher, dass wir fast Mitte November haben und immer noch so viele WoMos unterwegs sind. Im November war früher die WoMo-Saison beendet aber das gilt wohl nicht mehr.







































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