Kurz nach 10 Uhr sind wir in die Innenstadt von Cáceres gefahren und haben erstmal vollgetankt, da wir in Portugal wegen des höheren Spritpreises dort nicht mehr getankt hatten. Hier haben wir Diesel für 1,28 €/l bekommen. In Portugal waren es nie unter 1,51 €/l.
Nach dem Tanken sind wir mindestens 20 Minuten kreuz und quer durch die Stadt gefahren, um einen Parkplatz zu finden. Wir wollten schon aufgeben, als wir auf der gegenüberliegenden Seite der 4-spurigen Straße ein Lücke entdeckt haben, die tatsächlich auch noch frei war, bis wir am nächsten Kreisverkehr gewendet hatten.
Wir sind dann rund 2 Stunden in der historischen Altstadt rumgelaufen und haben uns die Hauptsehenswürdigkeiten angeschaut.
Der erhaltene Altstadtkern ist in Cáceres ziemlich weitläufig.
Hier am Plaza Major haben wir zum Abschluss einen Kaffee getrunken, bevor wir uns auf den nun 2,5km langen Rückweg zum Auto gemacht haben.
Zum Glück ist in meinem Auto ein GPS verbaut und ich kann immer schauen, wo die Karre gerade steht, sonst wären wir heute vermutlich etwas rumgeirrt, bis wir den Parkplatz gefunden hätten.
Obwohl es teilweise richtig sonnig war, stieg die Temperatur auch heute wieder nicht über 18 Grad.
Gegen 13 Uhr sind wir in Cáceres losgefahren und haben zunächst die N521 in Richtung Trujillo genommen.
Als ich allerdings gemerkt habe, dass sie die ganze zeit parallel zur Autobahn verläuft und genauso langweilig wie die Autobahn ist, haben wir die nächste Auffahrt auf die A58 genommen und sind bis Trujillo ausnahmsweise Autobahn gefahren.
Wenn man sich Trujillo nähert, sieht man diese Silhoutte. Eigentlich waren wir für heute schon genug gelaufen, aber an so einem schönen Städtchen kann man ja auch nicht so vorbeifahren.
Trujillo hat knapp 9000 Einwohner und eine geschichtsträchtige Altstadt.
Auf dem Plaza Major steht ein Denkmal des Eroberers Pizzaro, der das Inka-Reich erobert hat.
Eine Templerburg darf natürlich auch nicht fehlen.
Was in Spanien echt schade ist, dass immer und überall Autos rumstehen. Man kann eigentlich kein historisches Gebäude fotografieren, ohne dass ein Blechbüchse davor steht. Ich denke, bei uns wären diese Innenstädte längst autofrei, aber das geht bei den Spaniern nicht, die am liebsten bis ins Haus fahren würden.
Durch die 2. Wanderung an diesem Tag, haben wir auch noch Hunger bekommen und haben in Trujillo noch ein Bocadillo gegessen, bevor wir schließlich um 15.15 Uhr weitergefahren sind. Jetzt war es an der Zeit, mal ein paar Kilometer zu fahren. Bis dahin hatten wir gerade mal 30 geschafft und wenn wir irgendwann im November noch heimkommen wollen, sollten es mindestens 200km am Tag sein.
Letztendlich war das dann aber kein Problem, weil wir hinter Trujillo auf die N430 gefahren sind. Sie führt mehr oder weniger schnurgerade Richtung Osten und wurde quer durchs Land vorbei an allen Ortschaften gebaut. Somit gibt es auch nur wenig Gründe, da irgendwo anzuhalten und man kommt flott voran.
Landschaftlich etwas schöner wird es, wenn man in die Sierra de Pela kommt.
Wir sind dann einfach mal 2 Stunden durchgefahren und haben so unsere 200km für heute lässig geschafft. Als es gegen 17.30 Uhr langsam dämmerte, haben wir uns nach einem Stellplatz umgeschaut und im kleinen Dorf Luciana 300 Meter von der N430 entfernt einen hübschen Waldparkplatz gefunden. Hier stehen überall Grillstellen und Bänke rum und vermutlich wird der Platz im Sommer gerne für ein Picknick genutzt. Um diese Jahreszeit ist hier allerdings niemand und so übernachten wir heute im stockfinsteren Wald.









































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