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Montag, 29. September 2025

29.09.2025 Mareuil-sur-Lay-Le Verdon-sur-Mer

Heute war wieder Strecke machen angesagt, da die Gegend hier einfach für unseren Geschmack nichts hergibt. Endlose Felder, wenig schöne Dörfer und relativ viel Verkehr auf den Straßen selbst auf den Nebenstrecken.

Wir sind über Lucon in Richtung Rochefort in einem Bogen um die Großstadt La Rochelle gefahren, weil es dort außer der Festungsanlage auch nichts Besonderes zu sehen gibt.

Wenn möglich sind wir immer durch "Centre Ville" gefahren, aber da gab es in kaum einem Städtchen auch nur annähernd was zu sehen.

Die halbverfallene Eglise von Saint-Etienne de Marans war da schon ein echtes Highlight.

In Rochefort haben wir nach längerer Parkplatzsuche einen Platz am Hafen gefunden, waren dann aber auch nur rund 30 Minuten dort, weil es einfach nicht besonders schön war.

In Marennes-Hiers-Brouage haben wir schließlich einen Kaffeestopp eingelegt, aber außer der Kirche gab es da auch nicht wirklich was zu sehen. (und ehrlich, ich kann gerade keine Kirchen mehr sehen)
Als wir nach der Kaffeepause aus dem Ort gefahren sind, stand da noch ein Hinweisschild zu einem "Chateau" und natürlich haben wir den Umweg gemacht, um dann vor diesem unspektakulären Kasten zu stehen. Dass alles verramelt war, ist auch klar, die Saison ist ja schließlich zu Ende und da wird, wenn überhaupt, nur noch am Wochenende geöffnet.

Die haben in Frankreich schon viele tolle Schlösser aber was man hier so alles als "Chateau" bezeichnet ist schon grenzwertig.

Weiter ging es dann nach Royan an den Fährhafen. Die Fähre war gerade 15 Minuten weg, so dass wir über eine Stunde bis zur Abfahrt der nächsten Fähre warten mussten. Die Wartezeit konnten wir uns bei 24 Grad am schönen Strand aber problemlos vertreiben.


Ca. 45 Minuten, bevor die Fähre kommt, werden die Schalter geöffnet und man fährt einfach durch und bezahlt das Ticket. Vorbuchen muss man nichts.

Die Fähre kam mit leichter Verspätung an. Da aber nur wenige Fahrzeuge drauf waren und auch auf unserer Seite nur sehr wenige Fahrzeuge auf die Fähre gingen, war die Einschiffung schnell erledigt und wir kamen mit nur 5 Minuten Verspätung weg.

Die Überfahrt dauerte nur 20 Minuten und laut Preisliste kostete ein Campingfahrzeug 55 Euro zzgl. 5 Euro pP. Als ich die Fähre vor ein paar Jahren schon einmal gefahren bin, haben wir schon 54 Euro bezahlt.
Umso erstaunter war ich, als wir dieses Mal nur 37 Euro bezahlen mussten. Der Ticketverkäufer hat uns als PKW abgerechnet und mein Widerspruch hielt sich in Grenzen.
Falls jemand Interesse an der aktuellen Preisliste....
...oder den Fährzeiten hat, kann er das hier nachlesen.
Nach der Ankunft in Le Verdon haben wir noch kurz ein Bild vom dortigen Leuchtturm gemacht und sind dann zu einem Campingplatz in 6km Entfernung gefahren, den wir uns vorher ausgesucht hatten.

Als wir ankamen, war der Platz geschlossen, weil der Besitzer gerade auf Besorgungstour war. Daher hatten wir Zeit, uns etwas umzusehen. Die Sanitäranlagen waren grauslig und da der Platz auch noch 30 Euro gekostet hätte, haben wir uns vom Acker gemacht und sind auf einen Wohnmobilstellplatz bei Verdon-sur-Mer gefahren. Hier kosten 24 Stunden inkl. Wasser und Strom 12 Euro, allerdings gibt es keine Duschen.

Das muss jetzt halt noch einen Tag warten oder wir schmeißen Morgen die Dusche in der Karre an.
 

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