Es war dann halt wieder 10.30 Uhr, bis wir mal endlich auf die Piste kamen. Man schläft einfach zu gut in der Karre und das liegt auch daran, dass es meistens Mitternacht ist, bis wir mal endlich ins Bett kommen.
Vor Carnac haben wir dann noch einen Abstecher nach Port Louis gemacht und dort das Fort und das Museum besichtigt.
Es ist eine sehr große Anlage, nur leider bekommt man die nicht komplett aufs Foto. Dazu müsste man wohl auf die andere Wasserseite, um eine Gesamtansicht zu bekommen.
Im Museum geht es vor allem um Seenotrettung und ein ganzer Bau behandelt nur das Thema 2. Weltkrieg mit vielen Filmen, Bildern und Berichten zum Einmarsch der Franzosen im Schwarzwald und im Breisgau. Für uns, die wir aus der Gegend stammen, schon interessant.
Natürlich kostet die Festung mit dem Museum Eintritt, aber mit 10 Euro pP war das ok.
Es ging dann weiter nach Carnac, um einige der vielen Menhire anzuschauen. Die stehen hier über viele Kilometer in der Landschaft rum und keiner weiß, warum das so ist.
Natürlich hatten etliche Historiker irgendwelche Ideen dazu, aber letztendlich weiß man nichts darüber.
Bei der weiteren Fahrt haben wir in Auray eine kurze Stadtrunde gedreht und eine Kaffeepause gemacht.
Der Ort ist wirklich schön und hätte sich für einen Übernachtungsstopp angeboten, aber wir sollten ja langsam mal vorwärts kommen, sonst wird das nichts mit Portugal.
Wie man auf den Bildern sieht, hatte sich der graue Himmel nun doch verzogen und es gab T-Shirt-Wetter.
Wir sind dann noch bis Rochefort-en-Terre gefahren und hier für 17 Euro auf den Campingplatz gegangen. Direkt vor dem Campingplatz gibt es einen Stellplatz für Wohnmobile, auf dem sie auf einer geschotterten Stellfläche wie die Heringe für 13 Euro stehen ohne irgendwelche Versorgungseinrichtungen. Keine Dusche-kein WC-nichts.
Nach unserem Bad sind wir ins Städtchen gelaufen und hier meint man, man kommt in ein anderes Jahrhundert.
Es gibt ein kleines Schloss mitten im Ort...
...und die gesamte Altstadt sieht aus wie im Mittelalter. Da wurde nicht ein Haus erneuert, alles sieht irgendwie retro aus.
Das könnte für jeden Film über den hundertjährigen Krieg als Filmkulisse herhalten.
Hier im Restaurant Les Ardoisieres haben wir dann zu Abend gegessen.
Den Rückweg zum Campingplatz sollte man sich hier auf jeden Fall einprägen (was wir natürlich gemacht hatten). Es war komplett dunkel, als wir uns auf den Heimweg gemacht haben und der Weg zum Platz ist völlig unbeleuchtet. Wenn man nicht weiß, wo man von der Hauptstraße zum Campingplatz abbiegen muss, läuft man am Abzweig glatt vorbei, weil man die Straße bei völliger Dunkelheit nicht mal erahnen kann.





























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