Es war dann auch schon 10.30 Uhr, bis wir endlich in Avallon losgefahren sind.
Eigentlich hatten wir geplant, heute bis zum Schloss Chambord zu fahren aber daraus wurde wieder nichts. Wir haben am Morgen gesehen, dass wir mit einem kleinen Umweg über Chablis fahren können und hatten die Hoffnung, da auch eine schöne Weinregion vorzufinden.
Das war dann aber eher nicht so. Bis zum Ortseingang von Chablis haben wir keinen einzigen Rebstock gesehen.
Wir haben dann im Ort eine kleine Runde gedreht. Viel zu sehen gibt es da sowieso nicht. Sehr viele Häuser sind in einem erbärmlichen Zustand. Wir hatten eigentlich gedacht, dass so ein "berühmter" Weinort rausgeputzt ist, aber das ist eindeutig nicht der Fall.Nach dem kurzen Rundgang haben wir hier noch einen schlechten Kaffee für 3,90€ getrunken und sind dann in Richtung Auxerre gefahren.
In dieser Richtung kamen nun etliche Rebberge, aber im Vergleich zu der Gegend um Dijon gibt es da keine schönen Weingüter in den Reben. Die Lese wird komplett in den Ort verfrachtet und dort in wenig schmucken Industriehallen zu dem berühmten "Chablis" verarbeitet.
Gegen 13 Uhr kamen wir in Auxerre an und ich habe erst bei der Ankunft festgestellt, dass ich hier auch 2022 schon einmal war. Das hatte ich total vergessen, weil man sich tatsächlich nicht jeden Ort merkt.
Auf jeden Fall ist der Blick auf die Kathedrale vom anderen Flußufer aus sehenswert und man kann sich das auch zweimal anschauen.
Wir haben hier einen ca. 2-stündigen Rundgang gemacht und sind dann weiter in Richtung Loire gefahren. Bis Chambord war es uns zu weit und dazu kommt, dass man beim Schloss Wohnmobilstellplätze für 24 Stunden bekommt. Kommt man jetzt am Abend an, kann man zwar am nächsten Tag das Schloss besichtigen, muss nach der Besichtigung aber weiterfahren oder ein weiteres 24-Stunden Ticket kaufen.
Wir haben uns deshalb entschieden, irgendwo unterwegs noch einen Stopp einzulegen und morgen nach Chambord zu fahren, um nach der Ankunft das Schloss zu besichtigen, dann zu übernachten und am nächsten Tag wieder zu fahren.
Wir haben uns einen Campingplatz in Gien ausgesucht, den ich schon kannte. Auf dem Weg dorthin kamen wir durch Saint-Fargeau, das am Ortseingang mit einer historischen Altstadt wirbt.
Wir sind deshalb ins Zentrum gefahren und haben uns das angeschaut. Es gibt einen hübschen Turm....
...und ein schönes Schloss, das man für 12 Euro Eintritt besichtigen kann. Wir haben auf den Eintrittspreis verzichtet und haben das ehrwürdige Gemäuer von außen fotografiert.
Na ja, ein bisschen auch von innen. Da war zwar ein fetter Holzverschlag, aber unten war eine Lücke und um das Handy durchzustecken und mal ein Foto zu machen, war die Lücke groß genug.
Nach dem kurzen Aufenthalt in Saint-Fargeau haben wir mal die Spritpreise gegoogelt, weil wir mal wieder tanken mussten.
Es zeigte uns in Briare am Intermarché eine Tankstelle an, wo es Diesel für 1,55 €/l gab. In der Umgebung von Chablis war fast nirgends etwas unter 1,70€/l zu haben.
Da wir eh noch einkaufen mussten, haben wir den kleinen Umweg in Kauf genommen und sind über Briare nach Gien gefahren.
Wir sind dann zum Campingplatz zurückgelaufen und haben die schöne Abendstimmung am Fluss noch eingefangen.
Nun schauen wir mal, ob wir es morgen nach Chambord schaffen.





















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