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Donnerstag, 25. September 2025

25.09.2025 Cap Frehel-Morlaix

In der vergangenen Nacht blieb es recht mild und es hatte auch am Morgen schon 15 Grad. Bis wir mal aufgewacht sind, war es wieder 08.30 Uhr. Man schläft einfach unglaublich gut in der Karre und muss sich am Morgen regelrecht aus dem Bett quälen.
Nach dem Frühstück sind wir weiter an der Küste entlang in Richtung Süden gefahren, zunächst nach Erquy. 
Hier sind wir zum Chateau et Jardins de Bienassis gefahren, Wir konnten das nur von außen fotografieren, weil es außerhalb der Saison nur am Wochenende für Besichtigungen geöffnet ist.

Es ging dann weiter über Saint Alban nach Saint Brieuc, wo wir erstmal eingekauft haben.
Auf der weiteren Strecke kamen wir an dieser uralten Kirche in Lanloup vorbei.


In Paimpol haben wir noch einen kurzen Stopp an der Abbaye de Beauport eingelegt.



Eigentlich wollten wir nach dem Besuch dort noch einen Kaffee trinken, aber die französische Gastronomie ließ das wieder mal nicht zu. Es war kurz nach 14.30 Uhr und da hieß es im angrenzenden Bistro, dass es jetzt nichts mehr gibt.
Die meisten Gaststätten hier haben über Mittag geöffnet, schließen dann aber von 14 bis 19 Uhr.

Die sind ein bisschen starr, die Franzosen. An solchen Sehenswürdigkeiten würden sich auch am Nachmittag mal Touristen ins Kaffee verirren, aber das ist wohl gegen die Routine und die Traditionen.

Unser Plan war eigentlich, heute bis Roscoff zu fahren. Daraus wurde dann aber nichts, weil ein weiterer Abstecher zum Chateau de Rosambo dazwischen kam.

Hier haben wir uns auf die Besichtigung des Außenbereichs beschränkt, weil sie für das total abgelegene Minischlösschen wieder 14 Euro Eintritt haben wollten und das war uns zu blöd.

Das ist übrigens ein Taubennistplatz.

In der Kuppel des Turms waren über 1000 Nester und die Bewohner des Schlosses haben die Taubeneier regelmäßig geholt und für ihre Ernährung genutzt.


Da es schon später Nachmittag war und wir auch noch das Viadukt in Morlaix anschauen wollten, sind wir dort auf den kostenlosen Wohnmobilstellplatz in der Rue Maurice le Lac gefahren und von da die 800 Meter in die Innenstadt gelaufen.

Das Viadukt ist gewaltig und die Innenstadt von Morlaix ist ebenfalls recht nett.

Das Viadukt hat 2 Ebenen. Oben fährt der Zug und ca. 30 Meter darunter gibt es einen Fußgängerweg. Um auf diese Ebene des Viadukts zu kommen, mussten wir erstmal diese steile Gasse vom Zentrum hochlaufen, um dann wieder etliche Treppen runter aufs Viadukt zu kommen.
Dafür wird man dann mit einem schönen Blick auf die Stadt entschädigt.

Zum Ende unserer Stadtrunde sind wir essen gegangen. Es gab das Tagesmenü, Rindfleisch mit Gemüse und Oliven, dazu Pommes und Salat. 

Zu den Pommes hier in Frankreich muss ich jetzt mal was schreiben. Das können sie einfach nicht. Die Dinger sehen immer wunderbar goldgelb aus, sind aber einfach nur lätschig. Vielleicht sollte denen mal jemand zeigen, wie man die knusprig bekommt.
Zum Dessert gab es eine Kugel Eis, die in irgendeinem crunchbedecktem Apfelmus lag. Sowohl das Essen (außer den Pommes), als auch das Dessert waren lecker und mit mit 19 Euro/pP auch vom Preis in Ordnung.

Als wir aus dem Lokal kamen, war es fast dunkel und nun wurde die einzelnen Bögen des Viadukts farbig angestrahlt, was ganz hübsch aussah.

Roscoff muss jetzt halt bis morgen auf uns warten, weil wir hier übernachten werden.

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