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Mittwoch, 17. September 2025

17.09.2025 Dijon-Avallon

Unsere Nacht auf dem Parkplatz in Dijon war absolut ruhig und es war daher schon 8 Uhr, bis wir mal aus dem Bett gekrabbelt sind.

Nach dem Frühstück sind wir in Richtung Beaune gefahren und damit natürlich schon wieder von der "geplanten" Route, die dieses Mal ChatGPT erstellt hat, abgewichen.
Wir sind, wenn immer möglich, von der großen Nationalstraße abgefahren und haben die Route durch die kleinen Weindörfer genommen.
Die Weinlese hier in Burgund ist, wie überall, in vollem Gang und man fährt an vielen wirklich schönen Weingütern vorbei.

Die Reben hier sind alle auf einer Höhe, so dass wir eigentlich davon ausgegangen sind, dass sie mit Vollerntern arbeiten. Wir haben dann aber gesehen, dass sie mit diesen kleinen Schleppern über die Rebstöcke fahren. Hinten stehen links und rechts Kisten auf dem Schlepper und die Trauben werden wohl größtenteils noch handgeernet und in die Kisten gelegt.

Um die Mittagszeit waren wir in Beaune und haben hier einen Stadtrundgang gemacht.




Beaune hat eine schöne Altstadt und es waren relativ viele Touristen, vor allem Reisegruppen, unterwegs. Hier mal ein paar Eindrücke von der Stadt.






Gegen 13 Uhr sind wir weitergefahren und es stand die nächste Änderung an. Eigentlich war unser heutiges Ziel die Stadt Nevers. Da wir nicht mehr so weit fahren wollten und auch mal gerne wieder eine Dusche haben wollten, haben wir uns kurzerhand für eine Route nach Avallon entschieden. 
Hier gibt es einen gemeindeeigenen Campingplatz, der recht gute Bewertungen hatte. Wir sind gegen 15 Uhr hier angekommen und haben uns erstmal 2 Stunden in die Sonne gesetzt.
Die Stellplätze sind recht groß und nicht so krumm, wie das auf dem Bild aussieht. Die 16 Euro, die man bezahlt, sind günstig und absolut gerechtfertigt. 
Die Sanitäranlagen sind gut und es gibt einen Brötchen-Service.

Der einzige Nachteil des Platzes ist, dass er etwas außerhalb von Avallon liegt. Angeblich sind das nur 2 km, aber als wir am Abend da reingelaufen sind, kam es uns deutlich mehr vor, zumal man auch noch die ganze Zeit den Berg hochlaufen muss, bis man die Innenstadt erreicht hat.
Die Sehenswürdigkeiten in Avallon halten sich in Grenzen, so dass wir da bald durch waren.



Was in Dijon die Eulen auf dem Boden waren, die den Touri-Weg gezeigt haben, sind hier die Frösche.

Wir haben uns dann eine Kneipe für das Abendesse gesucht und haben tatsächlich ein Restaurant mit einheimischem Betreiber gefunden. Die übrigen Restaurants waren nahezu allesamt in der Hand von Asiaten oder sonstigen Nicht-Franzosen.
Wir waren dann mutig und haben einfach das Menü des Tages bestellt ohne zu wissen, was wir bekommen.
Als Vorspeise gab es dann diese Salatplatte....
...und als Hauptspeise Rindsgulasch mit Kartoffelbrei. Beides sehr lecker.
Zum Dessert gab es Erdbeereis mit Merinque und Sahne. Leider habe ich vergessen, es rechtzeitig zu fotografieren, so dass ihr nur noch den Rest auf dem Bild zu sehen bekommt.

Hier war das vom Preis jetzt, im Gegensatz zu Dijon, in Ordnung. Das Menü kostete unter 20 Euro und einen halben Liter Wein gabs für 7 Euro. Das lässt doch hoffen, dass man hier nicht überall abgezockt wird.
Morgen gehts es dann in Richtung Loire und wir werden uns da ein Schloss raussuchen, das wir besichtigen werden. Das reicht dann, weil ich für eine Schlössertour absolut ungeeignet bin.
 

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