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Freitag, 26. September 2025

26.09.2025 Morlaix-Bannalec

In der vergangenen Nacht war es komplett sternenklar und dementsprechend kalt. Wir hatten am Morgen 6 Grad aber einen stahlblauen Himmel mit Sonne.

Trotz des schönen Wetters haben wir gezahnt, ob wir wirklich weiter an der Antlantikküste rumkurven sollen, da es hier doch meistens recht kühl und oft sehr windig ist.

Wir sind dann gegen 10.30 Uhr gestartet und haben zumindest mal die Etappe, die schon für gestern geplant war, beendet und sind nach Roscoff gefahren.

Die Strecke führt über Taule und Carantec und ist wirklich schön, da man lange Zeit direkt am Wasser entlang fährt. Es wurde dann auch schnell wärmer und schon vor dem Mittag hatten wir 18 Grad.


Vor Roscoff kamen wir nach Saint Pol-de-Leon, einem 6000 Einwohner-Nest mit einer riesigen Kathedrale und 2 weiteren großen Kirchen. 

Ich muss mich jetzt hier mal entschuldigen, dass dauernd irgendwelche Kirchen hier im Blog sind, aber es sind halt die imposantesten Bauwerke hier und es ist unfasssbar, wie selbst in den kleinsten Gemeinden solche Prunkbauten hingestellt wurden,



Roscoff selbst ist sehr touristisch und vor allem deshalb sehr belebt, weil von hier aus die Fähren nach Irland gehen. 

Wir haben uns in Roscoff dann entschieden, nicht mehr weiter an der Küste rumzufahren, sondern mal etwas Strecke in Richtung Süden zu machen. 

Wir sind deshalb durchs Inland über Landivisiau nach Quimper gefahren. Auch auf dieser Strecke gab es unterwegs kaum was zu sehen außer Kirchen, so wie diese in Lampaul-Guimiliau, die innen ausgesprochen prunkvoll war.




Es ging dann weiter in Richtung Port Launay.
Hier haben wir eine kurze Mittagspause am schönen Fluß gemacht und natürlich wieder die Kirche fotografiert. Es ist aber auch abartig, wie unterschiedlich die Baustile der Kirchen hier sind. Bei uns sieht jeder Kirchturm irgendwie gleich aus, was hier überhaupt nicht der Fall ist. 

Gegen 14.30 Uhr waren wir schließlich in Quimper.

Die Stadt hat 65000 Einwohner und vermutlich doppelt so vielen Autos. Auf jeden Fall war ein absolut chaotischer Verkehr. Wir haben dann aber irgendwo einen Parkplatz am Fluss ergattert und sind in die Innenstadt gelaufen.

Um es kurz zu machen, man kann sich Quimper schenken. Natürlich gibt es eine Kathedrale und ein paar alte Häuser, aber nichts so Besonderes, dass man in diese trubelige Stadt fahren müsste.





Wir haben deshalb nach unserer Stadtrunde die Flucht ergriffen und sind weiter in Richtung Südosten gefahren. Unser nächstes Ziel ist Carnac, was uns aber für heute zu weit war. 

Wir sind deshalb in Bannalec auf den Campingplatz gefahren, auf dem wir heute die einzigen Camper sind. Es sind ein paar feste Häuschen vermietet, aber ansonsten ist hier niemand. Der Platz kostet 17 Euro inkl. Strom und ist absolut in Ordnung mit großen Parzellen und einem sauberen Waschhaus.

Vom Campingplatz aus sind wir vorhin die 1100 Meter in die kleine Innenstadt von Bannalec gelaufen und haben in der Pizzeria gegessen.

Die Pizzen waren gut, auch wenn es genaugenommen keine richtigen Pizzen waren. Da war ein Flammkuchenteig drunter, aber es hat wirklich gut geschmeckt und der Preis war auch moderat. Hier gab es mal wieder einen halben Liter Wein unter 10 Euro, was wir seit längerer Zeit nicht mehr hatten. 


 

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