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Sonntag, 21. September 2025

21.09.2025 Amboise-Le Mans

Es hat bis um 6 Uhr heute Morgen komplett durchgeregnet. Da man auf dem Platz die bestellten Brötchen erst ab 9 Uhr holen kann, sind wir erst um 08.30 Uhr aufgestanden. Gerade als wir die Türe aufgemacht haben, kamen 2 Ballons im Tiefflug über den Platz und gingen dann neben dem Platz bis fast zur Wasseroberfläche runter, um dann wieder zu steigen.

Irgendwie mag das ja spektakulär sein, aber es sah auch ziemlich gefährlich aus.

Nach dem Frühstück sind wir zunächst nach Tours gefahren. Wir dachten, dass da am Sonntagmorgen nichts los ist, aber weit gefehlt. Es war echt schwierig, einen Parkplatz zu finden, weil man hier wohl am Sonntag zum Kaffeetrinken in die Stadt geht.

Die Sehendwürdigkeiten in der Altstadt sind sehr überschaubar, so dass wir nach einer Stunde durch waren. In der Kirche hier ist übrigens der heilige Sankt Martin begraben, der am 08.09.397 hier in der Nähe verstorben ist.



Nun war die Frage, wie fahren wir weiter. ChatGpt hatte vorgeschlagen, zunächst in Richtung Nantes und dann über die Halbinsel Quiberon wieder nach Norden in Richtung Brest zu fahren. Das fanden wir doof und haben uns deshalb entschlossen, gleich nach Norden zu fahren und dann wieder in Richtung Süden.
H. hatte die Idee, ins Museum an der Rennstrecke in Le Mans zu gehen, was sich dann allerdings als undurchführbar herausgestellt hat.
Kaum hatten wir das Museum in Google eingegeben kam die Meldung, dass es möglicherweise geschlossen ist. Bei der weiteren Googlesuche haben wir festgestellt, dass das Museum seit August bis nächstes Jahr umgebaut wird und nur eine abgespeckte Version der Exponate in einer Halle besichtigt werden kann, die man am Südeingang der Rennstrecke findet.
Das war für uns ok und wir sind Richtung Le Mans gestartet.
Diese Kirche war in dem kleinen Ort Ecommoy kurz vor Le Mans.

Wir hatten ebenfalls gegoogelt, ob heute zufällig ein Rennen in Le Mans ist und da kamen keine Ergebnisse.
Als wir dann die Rennstrecke erreicht haben, ging das Problem los. Es gibt keinen ausgeschilderten Südeingang und die meisten Straßen, die um den Rennkurs führten, waren gesperrt, weil doch ein Rennwochenende war. Wir sind kilometerweise kreuz und quer gefahren und haben schließlich nach mehrfacher Nachfrage bei den Ordnern auch den Südeingang gefunden, nur gab es dort wegen des Rennens keine Parkmöglichkeiten. Der nächste Parkplatz war 4km entfernt entlang einer vierspurigen Schnellstraße und wir hatten nun absolut keine Lust, da entlang zu laufen. 
Wir haben uns deshalb entschieden, in die Innenstadt von Le Mans zu fahren und haben hier an der Sarthe einen tollen kostenlosen Stellplatz in unmittelbarer Nähe der Innenstadt gefunden.

Nachdem wir erstmal einen Kaffee im WoMo getrunken haben, sind wir in die Stadt gelaufen. 

Le Mans ist ja nur wegen der Rennstrecke bekannt, aber das es hier eine wirklich schöne historische Altstadt gibt, glaubt man gar nicht.

Um in die Stadt zu gelangen, mussten wir vom Parkplatz aus erstmal nach oben und da gab es auch einige Hindernisse, wie z.B. diese Treppe. Sie führte zwar auf direktem Weg nach oben, aber leider war oben ein geschlossenes Tor, so dass wir die ganzen Treppen wieder runterlaufen konnten, um den nächsten Aufstieg zu nehmen.
Die Altstadt ist wirklich sehenswert mit vielen uralten Fachwerkhäusern aus dem 17 Jahrhundert.
Auch die Kathedrale ist ausgesprochen hübsch.




Hier noch ein paar Bilder vom Rundgang.




Das Problem war mal wieder, irgendein vernünftiges Lokal zu finden, in dem man essen kann. Die meisten Gaststätten haben hier am Sonntag und Montag zu und die wenigen, die geöffnet hatten, verlangten für ein popeliges Menü um die 30 Euro und für 0,15cl Wein 7,50 €. Da hört der Spaß dann auf, weshalb wir zum WoMo zurückgelaufen sind und uns hier ein Gourmet-Menü zubereitet haben.
 

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