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Dienstag, 25. November 2025

25.11.2025 Statistik

 Uns zum Schluss noch die Statistik:


Wir sind in diesem Urlaub ca. 10400km gefahren.

Dafür haben wir rund 1114l Diesel verbraucht und kamen auf einen Durchschnittsverbrauch von 10,66l, wobei wir oft die Dieselheizung in Betrieb hatten.

Campinggebühren: 342 Euro

Tanken: 1578 €

Eintrittsgebühren: 360 €

Essen und Trinken und Einkaufen ist so individuell, dass sich jeder selbst ausrechnen kann, was man dafür benötigt. 

Montag, 24. November 2025

24.11.2025 Les Fessey-Nach Hause

Ja, es ist November und so kurz vor zu Hause ist das auch unübersehbar.

Als wir in Les Fessey aufgestanden sind, war es einfach nur Novembertrüb mit Regen und Nebel bei 3 Grad plus.

Wir sind dann nach dem Frühstück in Richtung Offenburg gefahren, wobei Google mal wieder eine völlig neue Route gefunden hat, die ich bislang noch nicht gefahren bin. Wo wir da genau rumgefahren sind, spare ich mir jetzt im Detail, aber es ging halt über einige kleine Pässe in den Vogesen.
Als wir über 800 Meter kamen ging der Regen in Schnee über und die Fahrbahnen waren teilweise komplett schneebedeckt.


Unterhalb von 700 Meter hat man dann überhaupt nichts mehr von Schnee gesehen, aber es blieb halt einfach trüb.

Wir wollten dann die Rheinfähre in Rhinau nehmen, die jedoch außer Betrieb war, so dass wir bis Straßburg auf der französischen Seite weitergefahren sind.


Bei Eschau sind wir dann über die Pierre-Pflimlin-Brücke nach Deutschland gefahren....
...und waren schließlich um kurz nach 15 Uhr zu Hause.
Wir haben dann noch 2 Stunden lang das Auto ausgeräumt und sind dann in die Stadt auf den Weihnachtsmarkt gelaufen.
Noch vor einer Woche sind wir im T-Shirt in der Sonne rumgelaufen und dann kommt man ins nasskalte Offenburg und die Weihnachtsbeleuchtung brennt. Da müssen wir uns erst noch dran gewöhnen.
 

Sonntag, 23. November 2025

23.11.2025 Dole-Les Fessey

Die französischen Gastronomen haben wohl meinen Blogbeitrag von gestern gelesen, denn als wir hier in Dole am Abend essen gegangen sind, haben wir anstandslos einen Platz bekommen, wurden sehr freundlich bedient und das Essen war richtig gut. Geht doch.
Wir waren im Lokal "Le Joker", mit einer sehr  gemütlichen Einrichtung und es war sogar warm. Die Lokale, in denen wir in den letzten Tagen waren, hatten es nicht so mit der Heizung. Da musste man die Jacke anlassen, damit man nicht friert.
Wir hatten beide Fischgerichte für unter 20 Euro. Während des Essens kam der Koch vorbei und erkundigte sich, ob alles in Ordnung ist. Da auf meinem Salat nur auf dem obersten Salatblatt etwas Dressing war, habe ich ihm gesagt, dass der Salat ein bisschen "grün" schmeckt. Er ist dann gleich in die Küche gerannt und kam mit der Salatsoße und ein paar Zwiebelchen und Tomaten und hat den Salat aufgepeppt. Richtig nett.

Die Nacht auf unserem Stellplatz direkt am Doubs war sehr ruhig. Außer dem Rauschen des Wassers hat man nichts gehört.

Heute Morgen war es dann bei -4 Grad ziemlich trüb. Wir haben nur noch 2 Bilder vom Parkplatz aus von Dole gemacht und sind dann weiter in Richtung Norden gefahren.

Wir haben nicht mehr lange nach der Strecke geschaut, sondern einfach unser heutiges Ziel, Les Fessey, in Google eingegeben und sind losgefahren.

Der Turm hier stand in Ougney...

....und dieser Brückenbogen ebenfalls.
Da uns die Straße zu langweilig war, haben wir noch einen Abstecher nach Besancon gemacht, den wir uns eigentlich hätten schenken können.

Außer einem schönen Blick auf den Fluss haben wir da nichts besonderes entdeckt.



Wir sind dann noch in Richtung Zitadelle gefahren, aber die sah von außen so schmucklos aus, dass wir nicht hochgelaufen sind, zumal es trüb und kalt war.

Wir sind dann weiter nach Les Fessey gefahren, wo wir zum Abschluss unserer Reise noch einmal einen Besuch bei meiner Schwester einlegen. Hier waren wir am ersten Tag der Tour und nehmen das jetzt auch als Abschluss. 

Die knapp 200km, die wir noch bis zu Hause haben, werden wir morgen auch noch schaffen.
 

Samstag, 22. November 2025

22.11.2025 Charolles-Dole

Wir wollten ja gestern mal wieder was essen gehen und damit wir nicht wieder sinnlos im Städtchen rumirren, haben wir uns im Internet eine Gaststätte ausgesucht. 

Wir sind gegen 19 Uhr in die Innenstadt gelaufen und haben ein paar Fotos vom "französichen Venedig" gemacht. 

Es ist echt hübsch hier und an einem warmen Sommerabend wären wir sicher eine deutlich größere Runde gelaufen, aber es war einfach nur kalt.
Wir sind deshalb direkt zur ausgesuchten Gaststätte gegangen, in der bei unserem Eintreffen maximal 4 Tische belegt waren. 10 Tische waren frei. Als wir nach einem Tisch für 2 Personen gefragt haben meinte die Unfreundliche hinter der Theke, es sei alles reserviert.

Ich habe dann einen 2. Anlauf genommen und freundlich gefragt, ob wir vielleicht in einer Stunde nochmal kommen können, was sie ebenfalls rundweg abgelehnt hat. Irgendwann fällt denen ihre Überheblichkeit hoffentlich mal auf die Füße.

Im Ergebnis sind wir nebenan in den Kebab gegangen, wobei das sicher nicht unsere bevorzugte Nahrung ist. Das Essen war allerdings gut und preiswert und wir hatten keine Lust, noch länger in der Stadt rumzuirren und uns weitere Abfuhren zu holen.

Als wir heute Morgen aufgestanden sind, hatte es -3 Grad und es war ziemlich neblig. Die Nacht auf dem Stellplatz war absolut ruhig, so dass man den Parkplatz empfehlen kann.
Als wir gegen 10 Uhr in Richtung Le Bourg aufgebrochen sind, hatten wir auf den ersten Kilometern nur dichte Nebelsuppe.
Bei Chevagny-sur-Guye riss der Himmel dann auf und ab da hatten wir heute durchgehend einen stahlblauen Himmel und Sonnenschein.


In Le Bourg haben wir am Bach endlich eine Entsorgungsstation gefunden, um mal unser Grauwasser laufen zu lassen und die Toilette zu leeren. In der Prärie hier sind diese Entsorgungsstationen ziemlich rar.

Es ging dann weiter über Savianges....
...und Cersot...
...nach Buxy, einem wirklich hübschen Ort.

Hier haben wir einen ausgiebigen Spaziergang gemacht und oh Wunder, an den einzelnen Sehenswürdigkeiten sind die Erklärungen sogar in deutscher Sprache angeschrieben. Das muss man in Frankreich sonst suchen und deshalb auch mal lobend erwähnen.







Nach dem Besuch von Buxy ging es weiter nach Chalon-sur-Saône, wo wir auf Anhieb einen kostenlosen Parkplatz in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt gefunden haben. Auch das ist eher eine Seltenheit.




In der Innenstadt zog es H. magisch in dieses Kaffee, in dem man von den Inneneinrichtung schon Augenkrebs bekommt. (H.: Ich fand es schick - Mann muss es ja nicht gefallen)
Es gab nur Süßzeug, weshalb wir  einen Crêpes zum Kaffee gegessen haben.
Nach dem Kaffeetrinken sind wir noch eine halbe Stunde weiter durch die Stadt gelaufen. In den engen Gassen, wo keine Sonne hinkam, war es aber immer noch unangenehm kalt. In der Sonne war es auszuhalten und dort hatte es auch um die 5 Grad.





Als wir Chalon-sur-Saône in Richtung Dole verlassen haben, jagte uns das Navi auf die vielbefahrene N73. Die Straße verläuft schnurgerade und es waren sehr viele LKW unterwegs. Solche Straßen mag ich gar nicht, weshalb wir nach ein paar Kilometern bei Ciel auf eine kleine Nebenstraße abgebogen sind.

In Damery kamen wir an diesem witzigen Häuschen vorbei. Da verwirklicht sich wohl ein Künstler und wird aber nicht wirklich fertig. Der Hof ist eine einzige Baustelle und für die vielen Tierskulpturen wurden wohl schon einige Säckchen Zement verarbeitet.




Es ging dann weiter nach Verdun-sur-le-Doubs, wo wir noch einmal einen kurzen Stopp eingelegt haben. 
Die Hochwassermarken hier am Brückenturm sind schon beeidruckend. Ich weiß nicht, ob man es lesen kann, aber wenn ihr das Bild etwas vergrößert, sollte man es erkennen können.
Gegen 16 Uhr kamen wir schließlich in Dole an und stehen hier auf einem Parkplatz gegenüber der Kirche, direkt am Doubs.

Hier werden wir nachher den letzten Versuch unternehmen, in Frankreich was vernünftiges zu Essen zu bekommen. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt.(H.: Hoffnung gibt's immer auch bei den Franzosen).